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Thömel sorgt auf Wahnsinnsetappe für ersten NSP-Saisonsieg | radsport-news.com

47. Szlakiem Grodów Piastowskich: Schumacher weiter Gesamtzweiter

Thömel sorgt auf "Wahnsinnsetappe" für ersten NSP-Saisonsieg

Foto zu dem Text "Thömel sorgt auf
Tino Thömel (NSP-Ghost) | Foto: ROTH

05.05.2012  |  (rsn) - Tino Thömel (NSP-Ghost) hat am Samstagabend die 3. Etappe der polnischen Rundfahrt Szlakiem Grodów Piastowskich (Kat. 2.1) gewonnen. Nach 77,7 Kilometern mit Start und Ziel in Polkowice verwies der 23 Jahre alte Berliner im Massensprint den Polen Adam Wadecki (BDC Marcpol) und den Italiener André Paliniego (Team Idea) auf die Plätze zwei und drei.

„Wir sind richtig froh, dass das so geklappt hat“, kommentierte Thömels Sportlicher Leiter Lars Wackernagel den ersten Saisonsieg seines Teams. „Die Jungs haben das richtig gut gemacht, haben das Rennen kontrolliert und Tino den Sprint sehr gut vorbereitet. Wir wussten, dass das unsere einzige Chance ist auf einen Etappensieg war. Alle wussten, worum es gingt, Tino hat auf der Zielgeraden den richtigen Bumms gehabt, um das durchzuziehen. Jetzt können wir alle aufatmen.“

Thömel, der im vergangenen Jahr bereits eine Etappe der Rundfahrt gewann, kann vom Glück reden, dass er überhaupt das Ziel erreichte. Denn das Wetter spielte auf der 3. Etappe rund um Polkowice schlichtweg verrückt. Am Vormittag, als im Zeitfahren Marek Rutkiewicz (CCC Polsat) den Sieg davontrug, zeigte sich nochdie Sonne. Keine fünf Stunden später allerdings verschlechterten sich die Wetterbedingungen rapide. Es regnete in Strömen, es war kalt. ,,Eine Wahnsinnsetappe. Ich hatte tierische Angst zu stürzen", sagte Thömel zu Radsport-News. Auf den letzten fünf Kilometern schnappte sich das Gesamtfeld den Tschechen Vojtech Hacecky (Dukla Prag), der als Ausreißer 30 Kilometer lang allein an der Spitze fuhr. Im Endspurt hatte Thömel nicht nur die besseren Beine, sondern auch den besseren Riecher. Sein Teamkollege Rene Hooghmiester behauptete die Führung in der Bergwertung und hat die besten Chancen, das Trikot auf der morgigen Königsetappe zu verteidigen. Dasselbe gilt für Nikias Arndt vom LKT Team Brandenburg, den besten Jungfahrer der Rundfahrt, der auch in der Punktewertung Platz eins belegt.

An der Spitze der Gesamtwertung gab es vor der abschließenden 4. Etappe, die mit sechs Bergwertungen zugleich die schwerste der dreitägigen Rundfahrt war, keine Veränderungen Der Pole Marek Rutkiewicz (CCC Polsat führt mit 38 Sekunden Vorsprung auf den Nürtinger Stefan Schumacher (Christina Watches).

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